Nachrichten 2013

Der "Blaubeurer Höhlenkalender 2014" kann bestellt werden!

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder einen Bildkalender für das Jahr 2014 in DIN A3 (Hochformat) mit 12 Motiven an. Er wird in hochwertigem Offsetdruck mit Schutzlackierung, verstärktem Papprücken und Aufhänger hergestellt.

Wir bitten um Bestellungen für den

„Blaubeurer Höhlenkalender 2014“. 
 
Er wird ab Anfang August 2013 ausgeliefert. Der Preis beläuft sich - wie die Jahre zuvor - auf 12,90€. Es wird Abholmöglichkeiten geben, so dass das Porto gespart werden kann. Es wird wieder die Verkaufsstelle der Südwestpresse in Blaubeuren eine Möglichkeit der Abholung bieten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit nach Vereinbarung den Kalender im Rahmen der Monatsversammlungen des Vereins im Vereinsheim (Höfohaus in Blaubeuren-Seißen) abzuholen. Bitte geben sie bei ihrer eventuellen Bestellung den Ort der Abholung oder den Versand per Post (5,00€ bis zwei Stück) an.

Staffelrabatte:
    ab 10-19 Stück 10%,    ab 20-49 Stück 15%,    ab 50-99 Stück 20%,    ab 100 Stück 25%

Ab 10 Stück wird in der Region Blaubeuren kostenfrei ausgeliefert!

Wir hoffen, dass von diesem Angebot reger Gebrauch gemacht wird. Damit unterstützen Sie unsere weitere Forschung in und um die Vetterhöhle (Blauhöhlensystem) und unsere anderen Projekte wie z.B. die Forschung im Steebschacht in Wennenden, in der Bärentalhöhle und am Sirgenstein.

Bestellungen bitte über das Kontaktformular mit Lieferadresse und Stückzahl.

Hier eine Vorschau der 12 Kalenderblätter:

 

 

23.08.2013 Grabung neuer Schacht - Kellersetzung

An diesem Freitag konnten wir nun endlich das "Kellergeschoß" auf den Schachtkopf setzen. Mit schwerem Gerät, einem 20to Bagger und einem 16to LKW, der die Kellerteile vom Bauhof der Fa. Blautal in zwei Fuhren brachte, haben wir nun den Schacht abgedeckt. Jedes Teil wog ca. 1,6to. Aber das war für die Maschinen natürlich kein Problem. Morgens um 8:00 Uhr ging es los und gegen 12:30 Uhr waren wir einschließlich der Einebnung des umgebenen Geländes fertig. Der nächste Schritt ist jetzt noch im vorderen Bereich eine Stützmauer zu betonieren und ein neues Tor zu montieren.


Nur noch das letzte Element und das "Dach" muss drauf.....


So, jetzt ist auch das "Dach" drauf und nun....


deckt Hans nur noch das Loch ab, damit keiner reinfällt.

10. - 12.05.2013 Grabung neuer Schacht in die Vetterhöhle (Schacht III)

Im Letzten Jahr haben wir mit Hilfe der Fa. SMV in Ulm insgesamt 22 Löcher in der Nähe des Entdeckerschachtes zur Vetterhöhle gebohrt. Die Löcher wurden in einem Ring mit einem Außendurchmesser von 140cm gebohrt. Innerhalb des Kreises wurden dann noch einige Löcher zusätzlich gebohrt.
Über dieses Wochende konnten wir nun die 6m Marke überschreiten. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt dass wir noch 16m vor uns haben. Der Neue Schacht ist aber (leider) nötig, weil der Entdeckerschacht mit Holz verbaut ist, was nun schon in den oberen Bereichen über 10 Jahre alt ist und langsam aber sicher einen Unsicherheitsfaktor darstellt. Aber wir haben ja schon mal am Knöpfchensinterschacht (Schacht II) gezeigt, dass wir das schaffen. Jeden Meter der, wenn man alle Schachtmeter an der Vetterhöhle zusammen nimmt immerhin ca. 74m, haben wir in teilweise mühseliger Arbeit selbst gegraben. Sicherlich eine sehenswerte Leistung - und ein bißchen verrückt natürlich auch. In größeren Abständen werden wir hier weiter über den Fortgang berichten.


   Petra in 6m Tiefe nachdem der letzte Eimer für heute nach oben geschafft ist.

21.04.2013 Der Fledermaustag im Höfohaus

20 Fledermauskästen sind von unseren Gästen bzw. einigen Jugendlichen der Höhlen-AG gebaut worden. Ein schöner Erfolg, weil dadurch quasi 20 „Wohnungen“ im Frühsommer für die Wochenstuben in der Region zur Verfügung stehen. Es wird sicherlich 1-2 Jahre dauern, bis die Tiere die Quariermöglichkeiten annehmen werden. Aber in Zeiten, wo alte Bäume, die als Quartiere mit eventuell vorhandenen Baumhöhlen dienen könnten, aus Sicherheitsgründen gefällt werden oder kaum noch alte Dachstühle existieren, sieht es vielerorts für das Wappentier der Höhlenforscher schlecht aus. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, dass dieser Aktionstag sehr gut angenommen wurde. Viele Familien mit Kindern haben den Tag bei uns genutzt, sich über die Lebensweise unserer einheimischen Fledermäuse zu informieren. Und wann hat man schon mal die Gelegenheit sogar zwei lebende Feldermäuse ganz aus der Nähe zu betrachten. Eine von beiden ließ sich sogar streicheln. Aber bitte, lieber Leser, machen sie das nie mit einer Fledermaus in der freien Natur! Denn wenn sie das scheinbar mit sich machen lässt, ist sie sehr krank (Tollwut) ! Ein Biss kann dann für einen Menschen nach mehreren Tagen oder Wochen tödlich enden.

Besonderer Dank gilt Petra Heusel und Ralf Krist, die in ihrer Eigenschaft als Referenten für Fledermausschutz des Landesverbandes für Höhlen- und Karstforschung durch ihr Engagement diesen Tag erst möglich gemacht haben. Außerdem danken wir unseren Mitgliedern und hier besonders unseren Jugendmitgliedern, die den ganzen Tag zur Stelle waren, wenn es galt, Hilfestellung beim Bau der Fledermauskästen zu geben oder einfach nur Fragen zu beantworten.

   Die Kinder beim Basteln und rechts auf dem Tisch
   und die zwei Abendsegler in ihrem "Häuschen".
   Vorne rechts Christoph Karger mit einem
   Fledermausdetektor, der die Unterhaltung der zwei
   Fledermäuse in für Menschen hörbare Töne
   "übersetzt". Neben ihm Petra Heusel.
 

   Einer der Abendsegler wird mit Mehlwürmern
   gefüttert. Die beiden Tiere wurde mit schweren
   Verletzungen aufgefunden und können nicht
   mehr ausgewildert werden.

   Der eine der beiden weiblichen Abendsegler
   fühlt sich sichtlich wohl, bei soviel Aufmerksamkeit.
 
   Maurizio Ott zeigt und hilft den Gästen beim
   Bau der Fledermauskästen.